Dieter Meier

Work Samples Dieter Meier

In den Anfangsjahren seiner künstlerischen Laufbahn zum Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre machte Meier, der sich selber als «Individual-Anarchisten» bezeichnet und in der Öffentlichkeit fast ausschliesslich mit Schnurrbart, Halstuch und Zigarre auftritt, durch außergewöhnliche Aktionen auf sich aufmerksam. 1968 inszenierte er am Haupteingang des Zürcher Globus ein Straßentheater. 1971 gab er in New York jedem Passanten, der ihm das Wort «yes» oder «no» sagte, einen Dollar und überreichte hierfür eine Quittung. Als Beitrag zum «Concept Art»-Programm der documenta 5 1972 ließ er beim Kasseler Hauptbahnhof eine Metalltafel einbetonieren und mit der Aufschrift versehen: «Am 23. März 1994 von 15.00-16.00 Uhr wird Dieter Meier auf dieser Platte stehen», was dann auch tatsächlich geschah.
Ein aktuelles Projekt von ihm nennt sich «Le Rien en Or». Unter diesem Titel hat Meier neben einer Goldkugel auch elf Alltagsgegenstände in der Innenstadt von Zürich vergoldet: Teile von Brückengeländern, Signaltafeln, Strassenpfosten und Dachrinnen. Durch diese Vergoldung sollen die Gegenstände mehr Beachtung erhalten. – Die goldene Kugel: «La Boule d’Or Centenaire» («Jahrhundertkugel») soll in den nächsten 100 Jahren an acht festgelegten Daten zwölf Meter auf einer Holzstrecke zurücklegen, am 26. April 2008 geschah dies z.B. in Hamburg vor einem Spielkasino.
Ende der 1970er Jahre stieß er auf Boris Blank und erlangte als «Stimme» des Musik-Projekts Yello Bekanntheit; von ihm stammen auch die meisten Yello-Videoclips. Eines der populärsten Musikstücke von Yello ist «The race», das ab 1988 die Titelmelodie der Sendung Formel Eins war und später vom Fernsehsender Eurosport für Trailer verwendet wurde.
Ausserdem, baut Dieter Meier inzwischen Biogemüse und Rotwein an, entwirft Uhren und züchtet Rinder. 1973 kam er auf die Idee einer Biofarm in Argentinien, als er sich auf einer Reise der Möglichkeiten der dortigen Landwirtschaft gewahr wurde. 1997 lernte er geeignete Leute kennen und kaufte sich 2200 Hektar Land, vier Autostunden von Buenos Aires entfernt. Er nennt das Anwesen Ojo de Agua («Wasserauge»), wie auch den kleinen Laden in Zürich, in dem er Wein, Fleisch, Mais, Soja, Getreide und Gemüse verkauft. Seine exquisiten Produkte werden ausserdem im Restaurant «Bärengasse» in Zürich täglich serviert.

In den Anfangsjahren seiner künstlerischen Laufbahn zum Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre machte Meier, der sich selber als «Individual-Anarchisten» bezeichnet und in der Öffentlichkeit fast ausschliesslich mit Schnurrbart, Halstuch und Zigarre auftritt, durch außergewöhnliche Aktionen auf sich aufmerksam. 1968 inszenierte er am Haupteingang des Zürcher Globus ein Straßentheater. 1971 gab er in New York jedem Passanten, der ihm das Wort «yes» oder «no» sagte, einen Dollar und überreichte hierfür eine Quittung. Als Beitrag zum «Concept Art»-Programm der documenta 5 1972 ließ er beim Kasseler Hauptbahnhof eine Metalltafel einbetonieren und mit der Aufschrift versehen: «Am 23. März 1994 von 15.00-16.00 Uhr wird Dieter Meier auf dieser Platte stehen», was dann auch tatsächlich geschah.

Ein aktuelles Projekt von ihm nennt sich «Le Rien en Or». Unter diesem Titel hat Meier neben einer Goldkugel auch elf Alltagsgegenstände in der Innenstadt von Zürich vergoldet: Teile von Brückengeländern, Signaltafeln, Strassenpfosten und Dachrinnen. Durch diese Vergoldung sollen die Gegenstände mehr Beachtung erhalten. – Die goldene Kugel: «La Boule d’Or Centenaire» («Jahrhundertkugel») soll in den nächsten 100 Jahren an acht festgelegten Daten zwölf Meter auf einer Holzstrecke zurücklegen, am 26. April 2008 geschah dies z.B. in Hamburg vor einem Spielkasino.

Ende der 1970er Jahre stieß er auf Boris Blank und erlangte als «Stimme» des Musik-Projekts Yello Bekanntheit; von ihm stammen auch die meisten Yello-Videoclips. Eines der populärsten Musikstücke von Yello ist «The race», das ab 1988 die Titelmelodie der Sendung Formel Eins war und später vom Fernsehsender Eurosport für Trailer verwendet wurde.

Ausserdem, baut Dieter Meier inzwischen Biogemüse und Rotwein an, entwirft Uhren und züchtet Rinder. 1973 kam er auf die Idee einer Biofarm in Argentinien, als er sich auf einer Reise der Möglichkeiten der dortigen Landwirtschaft gewahr wurde. 1997 lernte er geeignete Leute kennen und kaufte sich 2200 Hektar Land, vier Autostunden von Buenos Aires entfernt. Er nennt das Anwesen Ojo de Agua («Wasserauge»), wie auch den kleinen Laden in Zürich, in dem er Wein, Fleisch, Mais, Soja, Getreide und Gemüse verkauft. Seine exquisiten Produkte werden ausserdem im Restaurant «Bärengasse» in Zürich täglich serviert.

Mehr zum Künstler auf: www.dietermeier.com

(Quelle: www.wikipedia.org)

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